Die kurze Antwort, berechnet: Bei 35/30 °C Vor- und Rücklauf, 150 mm Verlegeabstand und einem Raum mit 20 °C liefert der Boden 42 W/m² unter Fliesen, 39 W/m² unter Holz und 35 W/m² unter Teppich (DIN EN 1264-2, Berechnung von HeatAlgo). Ob das reicht, hängt von der Heizlast des Raums ab - deshalb kommt die richtige Wassertemperatur aus einer Planung, nicht aus einer einzelnen Zahl.
Frag, welche Vorlauftemperatur eine Fußbodenheizung braucht, und das Netz antwortet: 35 °C. Oft stimmt das. Aber es beantwortet eine andere Frage als die, vor der ein Heizungsbauer auf der Baustelle steht, denn die Vorlauftemperatur ist keine Einstellung, die man wählt - sie ist das Ergebnis aus drei Dingen, die zusammen berechnet werden.
Kurz gesagt, für Hausbesitzer
Die eine richtige Wassertemperatur für die Fußbodenheizung gibt es nicht. Richtig ist die niedrigste, bei der der Boden die Heizlast jedes Raums noch deckt. Eine Planung ermittelt sie, und die bekannten 35 °C sind ein Beispiel, keine Regel.
„Temperatur der Fußbodenheizung“ kann drei verschiedene Zahlen meinen:
- Vorlauf und Rücklauf. 35/30 °C heißt, das Wasser verlässt den Verteiler Richtung Heizkreise mit 35 °C und kommt mit 30 °C zurück. Beide Werte gelten bei der Norm-Außentemperatur - dem kalten Tag, für den die Heizlast berechnet wird.
- Die Einstellung über die Heizperiode. Ein Kessel oder eine Wärmepumpe mit witterungsgeführter Regelung senkt die Vorlauftemperatur, wenn es draußen milder ist, das Wasser läuft also den größten Teil des Winters kühler als der Auslegungswert.
- Der Boden selbst. Die Oberfläche ist viel kühler als das Wasser. Im Beispiel aus der Tabelle unten (35/30 °C, Fliese, 150 mm Verlegeabstand, ein Raum mit 20 °C) setzt die Berechnung sie im Mittel bei etwa 24 °C an. Die Grenzen nach DIN EN 1264 gelten für die wärmste Stelle des Bodens, meist über einem Rohr: 29 °C, wo man sich aufhält, 33 °C in Bädern und bis zu 35 °C in einer Randzone, einem bis zu 1 m breiten Streifen entlang einer Außenwand. HeatAlgo rechnet mit den Grenzen 29 und 33 °C und bildet die Randzone nicht ab.
Drei Temperaturen, ein Boden
Wasser in den Rohren
35/30 °C
Vorlauf vom Verteiler und Rücklauf zu ihm - die Auslegungswerte für den kalten Auslegungstag.
Die Einstellung über die Heizperiode
≤ 35 °C
Die witterungsgeführte Regelung senkt die Vorlauftemperatur, wenn es draußen milder ist.
Die Bodenoberfläche
im Mittel etwa 24 °C
Über jedem Rohr ist sie am wärmsten, und dort gilt die Grenze: 29 °C, im Bad 33 °C.
Eine maximale Vorlauftemperatur für jeden Boden gibt es ebenso wenig. Die Obergrenze kommt aus dieser Oberflächengrenze und aus den Temperaturen, für die Belag, Estrich und Rohr zugelassen sind. Die minimale Auslegungs-Vorlauftemperatur ist einfach die richtige: die niedrigste, bei der der Boden die Heizlast am Auslegungstag noch deckt. An milderen Tagen geht die witterungsgeführte Regelung noch tiefer. Je niedriger die Wassertemperatur, desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe.
Der Belag macht viel aus. Bei 35/30 °C und 150 mm Verlegeabstand berechnet HeatAlgo 42 W/m² für Fliese und Vinyl, 39 für Holz und 35 für Teppich. Fliese und Vinyl kommen gleich heraus, weil DIN EN 1264-3 die Böden einer Wohnung für einen Wärmeleitwiderstand des Belags von mindestens 0,10 m²K/W auslegt. HeatAlgo berechnet die Leistungen in den Tabellen und in dieser Zusammenfassung mit der Kennlinie nach DIN EN 1264-2:2021 für Rohr im Estrich - sie sind nicht gemessen. Die Berechnung setzt ein Rohr 16 × 2 mm aus PE-X oder PE-RT unter 45 mm Zementestrich (λ = 1,2 W/(m·K)) voraus und jeden Belag mit seinem Widerstand aus der Spalte „In der Berechnung“. Trockensysteme werden anders berechnet, ihre Leistung kommt vom Systemhersteller.
Was du im Datenblatt des Bodenbelags liest
- Ob der Hersteller ihn für eine wassergeführte Fußbodenheizung freigibt, und wie er verlegt wird: vollflächig auf den Estrich geklebt oder schwimmend auf einer Unterlage.
- Seinen Wärmeleitwiderstand R in m²K/W, Belag und Unterlage zusammen. Nennt das Datenblatt nur eine Stärke und einen λ-Wert, ist das R einer Schicht ihre Stärke in Metern geteilt durch λ; die Werte von Belag und Unterlage werden addiert.
- Die höchste Temperatur, die der Hersteller zulässt, an der Bodenoberfläche oder unter dem Belag. Sie kann unter den 29 °C der Norm liegen. HeatAlgo rechnet mit 29 °C (33 °C im Bad), eine niedrigere Grenze muss also der Planer berücksichtigen.
- Die Bedingungen für die Verlegung auf einem beheizten Estrich, etwa die Restfeuchte des Estrichs und sein erstes Aufheizen.
Nennt das Datenblatt einen höheren Widerstand als die Spalte „In der Berechnung“ in der Tabelle unten, oder eine höchste Temperatur unter 29 °C, kann der Boden weniger liefern, als die Tabellen zeigen - gib das Datenblatt an den, der die Anlage plant. Alles Weitere, was du vor einem Angebot sammeln solltest, steht in der Checkliste vor dem Angebot für die Fußbodenheizung. Hast du schon eine Planung, zeigt der Ratgeber dazu, was eine Planung der Fußbodenheizung enthalten sollte, wo diese Werte stehen.
Der technische Teil unten zeigt, was passiert, wenn man den Bedarf des Raums, den Verlegeabstand und den Belag nacheinander betrachtet: eine Tabelle der Leistung pro Quadratmeter nach DIN EN 1264-2, den Punkt, an dem ein engerer Verlegeabstand nicht mehr hilft, und die Obergrenze, über die keine Einstellung hinauskommt.
Wärme folgt einer Temperaturdifferenz, nicht der Vorlauftemperatur
Ein Boden gibt Wärme nicht „mit 35 °C“ ab. Er gibt sie im Verhältnis zur Differenz zwischen der mittleren Wassertemperatur im Heizkreis und der Raumtemperatur ab. Mittlere, nicht Vorlauf: Das Wasser gibt unterwegs Wärme ab und kommt kühler zurück, bei 35/30 °C in einem Raum mit 20 °C liegt die treibende Differenz also bei etwa 12,3 K (das logarithmische Mittel, wie DIN EN 1264-2 es ansetzt), nicht bei 15 K.
Daraus folgt die erste praktische Konsequenz: Auch die Spreizung ist ein Auslegungsparameter. Dieselbe Vorlauftemperatur mit größerer Spreizung ergibt ein niedrigeres Mittel und damit weniger Leistung. Wer eine Vorlauftemperatur ohne Rücklauf nennt, beschreibt die halbe Anlage.
Der Belag steht in der Gleichung, nicht daneben
Zwischen Rohr und Raumluft liegen der Estrich und das, was daraufkommt. Die ganze Leistung muss diese Schicht durchqueren, ihr Wärmeleitwiderstand ist also kein Detail des Ausbaus - er ist ein Glied der Berechnung. Das Fußbodenheizungsmodul von HeatAlgo leitet die lieferbare Leistung aus der Wärmeleistungskennlinie nach DIN EN 1264-2 ab: Verlegeabstand, Wärmeleitwiderstand des Belags, Estrichüberdeckung über dem Rohr und Rohrdurchmesser ergeben den Wärmeübergang des Bodens, multipliziert mit der logarithmischen Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Raum - darüber die Grenzkurve, die von der maximalen Oberflächentemperatur gesetzt wird. Beim Belag folgt es DIN EN 1264-3: Die Böden einer Wohnung werden für einen Belag von mindestens 0,10 m²K/W ausgelegt, und der eigene Widerstand eines Belags zählt nur, wo er höher ist. Fliese und Vinyl gehen also mit 0,10 in die Berechnung ein:
| Belag | Wärmeleitwiderstand | In der Berechnung |
|---|---|---|
| Fliese | 0,05 m²K/W | 0,10 m²K/W |
| Vinyl | 0,08 m²K/W | 0,10 m²K/W |
| Holz | 0,12 m²K/W | 0,12 m²K/W |
| Teppich | 0,15 m²K/W | 0,15 m²K/W |
Die Zahlen unten sind die der Norm, für ein Rohr mit 16 mm unter 45 mm Zementestrich - ein typischer Boden, nicht das Datenblatt deines Systems. Veröffentlicht ein Hersteller eine Wärmeleistungskennlinie für eine bestimmte Systemplatte und einen bestimmten Estrich, hat diese Vorrang. Was die Zahlen unten zeigen, kann das Datenblatt eines einzelnen Herstellers nicht: wie stark sich die Antwort zwischen den Belägen verschiebt, wenn alles andere gleich bleibt.
Die berechnete Tabelle
Berechnet mit der Kennlinie nach DIN EN 1264-2, nicht auf einem Prüfboden gemessen. Raum mit 20 °C, 150 mm Verlegeabstand, Rohr mit 16 mm unter 45 mm Estrich, Grenze der Oberflächentemperatur 29 °C, jeder Belag mit dem Widerstand aus der Spalte „In der Berechnung“ oben. In Watt pro Quadratmeter.
| Vorlauf/Rücklauf | Fliese | Vinyl | Holz | Teppich |
|---|---|---|---|---|
| 30/25 °C | 24 | 24 | 23 | 20 |
| 35/30 °C | 42 | 42 | 39 | 35 |
| 40/35 °C | 59 | 59 | 54 | 49 |
| 45/40 °C | 75 | 75 | 70 | 64 |
Die Tabelle klärt auch etwas, das man oft andersherum hört. Unter Holz muss das Wasser wärmer sein, nicht kühler. Bei gleicher Wassertemperatur liefert Holz weniger als Fliesen, weil sein Wärmeleitwiderstand höher ist. Der Rat, unter Holz kühleres Wasser zu fahren, betrifft die Temperaturgrenze, die der Hersteller des Bodens zulässt - eine andere Frage als die, wie viel Wärme der Raum braucht. Begrenzt der Hersteller die Temperatur, such die fehlende Leistung woanders: engerer Verlegeabstand, geringere Heizlast des Raums oder ein Heizkörper.
Dieselbe Tabelle erklärt die „70-100 W/m² bei 35 °C“, die man für geflieste Böden liest. Bei 35/30 °C liefert ein Estrichboden unter Fliesen 42 W/m². Für rund 75 W/m² braucht es Wasser mit 45/40 °C, und etwa 99 W/m² ist die Obergrenze, die die Oberflächentemperatur des Bodens setzt und über die keine Wassertemperatur eine Planung hinauskommen lässt.
Nimm die Zeile 35/30 °C, die bekannte Antwort. Einen Raum mit 50 W/m² Bedarf versorgt keiner dieser Böden: Fliese und Vinyl liefern 42 W/m², 17 % zu wenig, Holz 39 W/m², 23 % zu wenig, und Teppich 35 W/m², 30 % zu wenig. Der Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten ist allein die oberste Schicht - die, über die zuletzt entschieden wird und die am seltensten zum Planer zurückgeht.
Der Verlegeabstand hat eine Obergrenze
Der Reflex, wenn Leistung fehlt: enger verlegen. Das wirkt, aber weniger und kürzer als erwartet. Derselbe Boden, mit Holz:
| Vorlauf/Rücklauf | 100 mm | 150 mm | 200 mm |
|---|---|---|---|
| 30/25 °C | 25 | 23 | 20 |
| 35/30 °C | 43 | 39 | 35 |
| 40/35 °C | 60 | 54 | 49 |
| 45/40 °C | 77 | 70 | 64 |
Bei 35/30 °C bringt der Schritt von 200 auf 150 mm 4 W/m² und der von 150 auf 100 mm weitere 4. Das sind 8 W/m² für das doppelte Rohr - und es landet trotzdem bei 43 W/m², unter den nötigen 50. Bei dieser Vorlauftemperatur gibt es keinen Verlegeabstand, der diesen Raum unter Holz versorgt. Die Temperatur muss sich bewegen: auf rund 39/34 °C, und dann reichen 150 mm.
Darum geht es in diesem Artikel. Die nötigen Watt pro Quadratmeter bestimmen den Verlegeabstand nicht. Sie bestimmen ihn nur zusammen mit Vorlauftemperatur und Belag - und manchmal gar nicht, weil bei der angenommenen Temperatur kein Verlegeabstand ausreicht.
Die Grenze, über die nichts hinausgeht
Über all dem steht eine Grenze, härter als Verlegeabstand und Temperatur zusammen: die Oberflächentemperatur des Bodens. Aufenthaltsräume sind auf 29 °C begrenzt, Bäder auf 33 °C - und das sind die beiden Fälle, die HeatAlgo abbildet. Das ist eine Grenze für Behaglichkeit und Physiologie, keine Reglereinstellung.
Diese Grenze in Watt pro Quadratmeter zu übersetzen, ist die Aufgabe der Grenzkurve nach DIN EN 1264-2, und mit ihr rechnet HeatAlgo. Für eine Grenze von 29 °C in einem Raum mit 20 °C liegt ihr Maximum bei etwa 100 W/m² - für einen Boden mit einer einheitlichen Temperatur. Ein echter Boden ist über dem Rohr wärmer als zwischen den Rohren, er erreicht 29 °C also zuerst über dem Rohr, und seine Obergrenze liegt tiefer: etwa 99 W/m² bei 150 mm und 97 bei 200 mm, für die 0,10 m²K/W, mit denen die Berechnung Fliese ansetzt.
Die Tabelle bleibt unter dieser Grenze: Bei 45/40 °C liefert Fliese 75 W/m² bei 150 mm und 84 bei 100 mm. Bei 100 mm und 50/45 °C greift sie: Die Kennlinie ergäbe 102 W/m², eine Planung darf aber nur knapp unter 100 ansetzen. Ab diesem Punkt begrenzt die zulässige Oberflächentemperatur, nicht der Verlegeabstand. Der Boden hält sich allerdings nicht selbst zurück: Liefe wirklich so warmes Wasser durch den Heizkreis, stiege die Oberfläche über den Rohren über 29 °C.
Bäder sind interessanter, als sie aussehen. Bei 24 °C Raumtemperatur erlaubte eine Grenze von 29 °C bei 45/40 °C und 100 mm nur 52 W/m², und 150 oder 200 mm änderten wenig. Mit zulässigen 33 °C steigt die Obergrenze auf etwa 100 W/m², und der Boden liefert bei 45/40 °C dann 69 W/m². Bei so warmem Wasser gibt die höhere Grenze, nicht ein engerer Verlegeabstand, dem Bad seine zusätzliche Leistung.
Bei Niedertemperatur ist es anders. Ein Bad bestimmt nicht die Vorlauftemperatur der Anlage - DIN EN 1264-3 nimmt es aus dieser Wahl heraus -, es bekommt also das Wasser, das die anderen Räume brauchen. Bei 35/30 °C bekommt dasselbe Bad bei 100 mm Verlegeabstand etwa 31 W/m²: Der wärmere Raum verkleinert die Temperaturdifferenz, und die Oberflächengrenze spielt gar keine Rolle. Ob der Boden allein ein Bad beheizen kann, hängt von seiner Heizlast, der freien Bodenfläche und der Wassertemperatur ab, und manchmal braucht es zusätzlich einen Handtuchheizkörper.
Übersteigt die Heizlast eines Raums die Obergrenze, ist mehr Rohr nicht die Antwort. Die Antwort ist ein weiterer Heizkörper oder eine geringere Heizlast.
Die Reihenfolge, die funktioniert
- Berechne die Heizlast des Raums - raumweise, aus einer echten Heizlastberechnung, nicht aus einem Richtwert in Watt pro Quadratmeter. Ohne diese Zahl ist der Rest geraten. Was eine Heizlastberechnung ist, durchgerechnet an einem Haus, steht im Ratgeber zur Heizlastberechnung. Berechnung nach DIN EN 12831-1 mit Standardwerten. Keine Heizlastberechnung nach DIN/TS 12831-1 bzw. ÖNORM H 7500-1 und kein Nachweis für die BEG-Förderung oder den hydraulischen Abgleich (Verfahren B).
- Teile sie durch die beheizte Fläche, so erhältst du die nötigen Watt pro Quadratmeter. Diese Zahl muss der Boden liefern.
- Leg den Belag fest, bevor du eine Temperatur wählst. Hat sich der Kunde noch nicht entschieden, plane für den ungünstigsten Fall, den du zulassen willst - die Temperatur nach dem Einbringen des Estrichs anzuheben ist billig, Rohr neu zu verlegen nicht.
- Finde die niedrigste Temperatur, die funktioniert, bei einem realistischen Verlegeabstand. Die niedrigste, weil jedes Grad weniger die Rechnung der ganzen Heizperiode senkt.
- Prüfe die Obergrenze der Oberfläche. Liegt die nötige Leistung darüber, geh zurück zur Heizlast des Raums, nicht zum Verlegeabstand.
- Erst jetzt rechnest du die Heizkreislänge, denn erst jetzt kennst du den Verlegeabstand. Wie das geht und warum die verbreitete Formel gleichzeitig in zwei Richtungen falsch liegt, steht in einem eigenen Artikel zu Verlegeabstand und Heizkreislänge. Durchgerechnete Beispiele für Räume von 12 bis 40 m² zeigen, wie viele Heizkreise und wie viel Rohr jeder Verlegeabstand braucht.
Was das für eine Wärmepumpe bedeutet
Eine Wärmepumpe erzeugt keine Wärme, sie verschiebt sie, und die Kosten dafür steigen mit dem Abstand zwischen der Wärmequelle und der Wassertemperatur, die sie erreichen muss. Jedes Grad, um das die Vorlauftemperatur sinkt, verbessert die Jahresarbeitszahl des Geräts - den ganzen Winter, nicht nur an Auslegungstagen.
Die Entscheidung über den Verlegeabstand ist also eine Entscheidung über die Betriebskosten. Ein engerer Verlegeabstand kostet einmal, beim Einbau. Die höhere Vorlauftemperatur, die ein weiterer Abstand oder ein Holzboden erzwingt, kostet jeden Monat, so lange die Anlage läuft. Es ist derselbe Zusammenhang wie bei der Auslegung einer Wärmepumpe - eine passende Anlage und ein passendes Gerät sind eine Aufgabe, nicht zwei.
Kurze Antworten
Einzelne Fragen, jede mit einer in HeatAlgo berechneten Zahl:
- Reicht eine Fußbodenheizung im Bad? - derselbe Boden in einem Raum mit 24 °C.
Die Prüfung am Schluss
Die Vorlauftemperatur ist kein Ergebnis an sich. Das Ergebnis ist, ob jeder Raum so viel Leistung bekommt, wie er verliert. Der letzte Schritt ist deshalb der Vergleich der lieferbaren Leistung mit der berechneten Heizlast, Raum für Raum - denn ein einziger Raum mit Holzboden kann die Temperatur für die ganze Anlage festlegen.
Im Fußbodenheizungsmodul passiert dieser Vergleich von selbst: Jeder Abschnitt hat seinen eigenen Verlegeabstand und Belag, und HeatAlgo markiert ein Defizit überall dort, wo der Boden die Heizlast nicht deckt.
Wo diese Werte in den Unterlagen stehen, erklärt der Ratgeber dazu, was eine Planung der Fußbodenheizung enthalten sollte.
Diese Zahlen stammen aus derselben Engine, die unser Referenzhaus berechnet hat, mit allen Eingaben zum Nachprüfen veröffentlicht. Zur Methode: ein vollständig berechnetes Referenzhaus.
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